Der Preis des Friedens und der Versöhnung
Das Festival Meeting Brno 2025 feiert sein 10-jähriges Jubiläum mit dem zentralen Thema des 80. Jahrestages seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht der Preis des Friedens der Versöhnung – der Mut zur Überwindung von Vorurteilen, die Suche nach Versöhnung und die Einheit in der Vielfalt.
meeting brno ist ein Festival des offenen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses. Es schafft einen Raum für das Teilen von Geschichten, die Suche nach gemeinsamen Wegen und das Überwinden von Grenzen. Seit 2016 nimmt die Seliger-Gemeinde an dieser einzigartigen Veranstaltung, die neue Perspektiven auf Vergangenheit und Zukunft eröffnet, teil.
Mehr dazu unter: https://www.seliger-gemeinde.de/meldungen/meeting-brno-2025/
.
.
Wir erinnern an verfolgte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten
Online-Gedenkfeier der Seliger-Gemeinde mit dem Arbeitskreis ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) zu 80 Jahre Kriegsende am 14. Mai um 18 Uhr 2025
Am 8. Mai 2025 war es 80 Jahre her, dass mit dem Kriegsende in Europa auch die nationalsozialistische Herrschaft von Gewalt, Unterdrückung und Terror ihr Ende fand. Millionen Menschen waren von den Nationalsozialisten ermordet worden. Europa lag in Trümmern. Der Krieg hatte großes Leid gebracht. Es kann von daher heute nur ein „Nie wieder“ gehen. Nie wieder darf es in Europa zu Diktaturen und Gewaltherrschaft kommen.
Im Rahmen einer virtuellen Gedenkveranstaltung gedachte die Seliger-Gemeinde mit dem Arbeitskreis ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) an die deutschen und sudetendeutschen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Ihre Geschichte soll uns eine Mahnung sein, uns heute aktiv für unsere Demokratie einzusetzen.
Mehr dazu unter: https://www.seliger-gemeinde.de/meldungen/seliger-online-online-gedenkfeier-der-seliger-gemeinde-mit-dem-avs/
oder im Nachgang online dabei sein: https://www.youtube.com/channel/UCXGsGK08yglnWWBwq8ojLHQ
(Bei Klick wird dieser Link von den YOUTUBE-Servern geladen. Details siehe Datenschutzerklärung).
„Das Dokument des guten Willens“
Die „Erklärung der im KZ Dachau inhaftierten Deutschen aus der Tschechoslowakei“ vom 8. Mai 1945 - und wie alles ganz anders kam
Bereits am 29. April 1945 wurde das Konzentrationslager Dachau befreit. Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht.
Mit der „Erklärung der im KZ Dachau inhaftierten Deutschen aus der Tschechoslowakei“, einem „Dokument des guten Willens“ haben die sudetendeutschen Sozialdemokraten, vertreten durch Anton Langer, Georg Hans Trapp, Alois Ullmann und Roman Wirkner manifestiert, dass die Überlebenden nach dem Krieg mit der Hoffnung auf den gemeinsamen Wiederaufbau eines demokratischen tschechoslowakischen Staates aus dem Exil, dem Untergrund oder den Lagern zurückkehren.
„Aus dem „Nie wieder“ darf nie wieder ein „schon wieder“ werden“
Bewegendes Gedenken an den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Dachau
In der KZ-Gedenkstätte Dachau wurde am 4. Mai 2025 an den 80. Jahrestag der Befreiung erinnert. Als Gäste kamen zehn KZ-Überlebende sowie zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich auch die Seliger-Gemeinde auch heuer an der zentralen Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau am 4. Mai 2025 und legte einen Kranz nieder.
Mehr dazu unter: https://www.seliger-gemeinde.de/meldungen/80-jahrestag-der-befreiung-des-konzentrationslagers-in-dachau/
„Nicht mitzuhassen, sondern mitzulieben sind wir da“
Es darf kein Ende des Erinnerns und damit auch kein Ende einer Erinnerungskultur geben
Vor acht Jahrzehnten endete der Zweite Weltkrieg, der Europa und die halbe Welt in Schutt und Asche versetzte. Nach zwölf Jahre Nationalsozialismus, nach Krieg und Schoa folgten die Befreiung der Konzentrationslager, der Sturz der braunen Barbarei und das Schweigen der Waffen. Wir erinnern uns in diesem Gedenkjahr 2025 auch an die kollektive Entrechtung der Sudetendeutschen in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien und an deren Vertreibungen in den Jahren 1945/46.
Dieses heutige Gedenken dient den Opfern der Todesmärsche in Tachau berührt mich auch persönlich sehr. Zum einen, weil hier in Tachau meine beiden Eltern Hans und Marie Pfeil geboren wurden und bis zur Aussiedelung im Jahr 1946 lebten und mein Bruder noch am 10. Februar 1945 in der Hohen Wacht in Tachau geboren wurde.