Allgemein
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Vor 100 Jahren verstarb Friedrich Ebert, der erste demokratisch gewählte Reichspräsident Deutschlands. Sein Leben als Arbeiterführer und Parteivorsitzender der SPD war geprägt von politischem Engagement, sozialem Aufstieg und der Herausforderung, eine junge Demokratie zu führen.
„Wir haben die Demokratie zum Siege geführt, wir haben die Republik zum Siege geführt und tragen sie heute. Das ist ein Erfolg, dessen müssen wir uns alle täglich und stündlich bewusst sein“ (Rede Friedrich Eberts vor Sozialdemokraten in Kiel, 4. September 1922)
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„Unsere Verantwortung hört nicht auf“
Es geht um die Vermittlung der historischen Wahrheit, der unzweifelhaften Fakten, denen sich jede und jeder in unserem Land stellen muss
Unrecht nicht zu dulden, nie mehr wegzuschauen, Nein zu sagen, das muss uns heute Richtschnur sein, 80 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz. Gerade heute, wo Antisemitismus, Rechtsextremismus, völkisches Gedankengut, wo teils unverhohlene Menschenfeindlichkeit vielerorts eine erschreckende und alarmierende Normalisierung erfährt. Vor allem das Internet und soziale Netzwerke werden oft zu Durchlauferhitzern für extremistische Positionen, für Hass und Hetze – Hass, der nicht im Netz bleibt, sondern Bürgerinnen und Bürger, besonders oft Jüdinnen und Juden, real gefährdet.