Von der Unfähigkeit, den faschistischen Kriegstreibern das Handwerk zu legen

Veröffentlicht am 07.03.2025 in Allgemein

Der Faschismus und der beutegierige Imperialismus haben die ganze Welt in Unruhe versetzt und die Gefahr eines neuen, fürchterlichen Weltkrieges heraufbeschworen

Durch die Politik der Großmächte, die nach den Reden der Staatsmänner nur dem Frieden dient, wird die von den faschistischen Angreifern hervorgerufene Kriegsgefahr ständig vergrößert. Ihr Zurückweichen vor den Provokationen und Überfällen des Faschismus ermutigt die Kriegslust der Diktatoren; statt einer geschlossenen Abwehr stellen die demokratischen Mächte ihnen nur Reden und Resolutionen, Verhandlungsangebote und ihre eigene Uneinigkeit entgegen. Ihr letzter Ausweg ist die Teilnahme an dem allgemeinen Wettrüsten.

Diese von den herrschenden Klassen bestimmte Politik der demokratischen Großmächte ist unfähig, den faschistischen Kriegstreibern das Handwerk zu legen.

Als Japan die Mandschurei eroberte, entsandten sie eine Kommission; als Mussolini den Raubkrieg gegen Abessinien unternahm, stritten sie in Genf solange herum, bis schließlich auch der klägliche Versuch wirtschaftlicher Sanktionen zu spät kam; gegen den Krieg in Spanien haben sie das schändliche „Nichteinmischungskomitee“ geschaffen und gegen die Abschlachtung des chinesischen Volkes veranstalteten sie eine Konferenz.

aus der österreichischen „Arbeiterzeitung“ vom 20. November 1937, erschienen im Pariser Exil

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